Archiv nach Schlagworten: Dummy

Wir barfen wieder

Nach dem mal wieder die Schnauze voll hat von ihrem Trockenfutter, haben wir wieder angefangen zu barfen. Um den Alltagsstress ein wenig einzudämmen werden wir mit Dosenbarf (bestehend aus einer einzigen Fleischsorte) und Gemüseflocken kombinieren.

Hauptsächlich soll es jedoch frische ausgewogene Nahrung geben. Nachdem Gil mehrfach drei Tage am Stück ihr Trockenfutter nicht anrührte, gab es am Donnerstag die erste Ration Blättermagen, der geht, ebenso wie Pansen, bei Gil immer.

Gestern gab es zum Frühstück einen halben Apfel, mit ein paar Stachelbeeren und Johannesbeeren. Abends nach dem Dummytraining kamen dann 150g durchwachsenes Rindfleisch aus der Dose mit Gemüseflocken in den Napf, dazu 1 Teelöffel Leinenöl. Die Gemüseflocken habe ich 10 Minuten in warmen Wasser quellen lassen, das roch echt so lecker, dass Gil die Flocken sogar pur gegessen hat. Die gasamte Mahlzeit wurde dann ganz genüsslich verdrückt.

Am späten Abend bekam Gil dann noch einen Rinderbrustknochen zum knabbern, der auch super ankam. Man war ich glücklich, als sich die Kleine ganz zufrieden und satt gegessen auf der Couch an mich kuschelte.

Heute gab es dann den ersten kleinen Rückschlag, das gleiche Gemüse von gestern wurde mit frischem Kopffleisch nicht angepackt. Auch nicht als ich einen Esslöffel Dosenbarf untermischte, das wurde dann nur fein säuberlich heraus gepiddelt. Den restlichen Knochen vom Vorabend hat sie dann am späten Abend aber wieder gekimmelt.

Na mal sehen wie es morgen läuft.

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Dummytraining

In unserem wöchentlichen Dummykurs hatte wir diesmal Aufgaben die auf einer Variation der Uhr  aufbauen. Auf der Mitte der Wiese steckt ein Stab als Startpunkt, von hier aus geht es in drei unterschiedliche Richtungen.

Auf 12 Uhr ca. 20 Meter auf einen Waldrand zu, auf 3 Uhr ca  50 Meter auf einen Weg mit einem Hochsitz und was Gebüsch zu. Auf ca. 10 Uhr ungefähr 80 Meter in eine dicht bewachsene Ecke mit einem umgefallenen Baum am Waldrand.

1. Aufgabe

2 Hunde sitzen nebeneinander und holen abwechselnd jeweils eine Markierung und ein Halbblind auf 3 Uhr. Die restlichen Hunde sitzen abseits in einer Line und schauen zu.

2. Aufgabe

Wie Aufgabe 1 jedoch wurden die Markierung und das Halbblind auf 12 Uhr gearbeitet.

3. Aufgabe

Wieder wie Aufgabe 1 jedoch wurden auf 10 Uhr mehrere Dummys als Halbblind ausgelegt bevor die Markierung an der selben Stelle geworfen wurde. Der erste Hund sollte die Markierung holen ohne mit den Halbblinds zu tauschen, der zweite holte danach ein Halbblind natürlich auch ohne zu tauschen. Jeder Hund holte wieder jeweils eine Markierung und ein Halbblind.

4. Aufgabe

Jetzt stellte sich in der Mitte in jede Richtung jeweils ein Hund auf. Die Hundeführer auf 12 Uhr und 10 Uhr brachten ihre Hunde ins Sitz und gingen auf die Positionen wo die Dummys ausgelegt wurden. Die Hunde mussten unangeleint in der Mitte sitzen bleiben. Dann legten die Personen auf 12 Uhr und 10 Uhr die Dummys mit Geräusch aus und blieben dort stehen.

Schließlich wurde auf 3 Uhr eine Markierung geworfen und von dem Hund auf dieser Position geholt. Die anderen beiden Hunde mussten sitzen bleiben, und das obwohl ihre Hundführer von ihnen entfernt standen.

Als die Markierung apportiert worden war, gingen die beiden Hundeführer auf 10 und 12 Uhr wieder zu ihren Hunden zurück und schickten nacheinander ihre Hunde auf das ausgelegte .

Zuerst wurde der Hund auf 10 Uhr auf den langen Weg geschickt. Während dieser auf dem Rückweg war wurde der Hund auf 12 Uhr geschickt.

Danach wurden die Positionen gewechselt, so dass jeder mal auf allen Positionen gearbeitet hat.

5. Aufgabe

Zum Schluss gingen nochmal alle Hunde in eine Line und wurden jeweils auf ein Blind geschickt und eine Markierung. Als Anti-Tausch-Übung waren wieder mehrere Dummys ausgelegt.

Resumee

Für waren die ersten drei Aufgaben gar kein Problem, auch die weite Entfernung bekam sie gut hin und markierte auch genau. Sie ging schön schnell und gerade raus und brachte auch in die Hand zurück. Kein tauschen und leise beim warten und zuschauen, was will man mehr.

Bei Aufgabe 4 begannen die Schwierigkeiten, dass man Gil noch nicht absetzen oder ablegen und sich von ihr entfernen kann wissen wir ja. Das ging natürlich auch jetzt nicht ohne Leine. Doch zu dem begann Gil auch wieder mit ihren Clowneinlagen und raste mit dem Dummy in die Büsche oder ging zum Dummy und amüsierte sich dann selbst.

Also durfte sie bei der Aufgabe 5 auch keinen Dummy mehr holen, sondern nur in der Line mitstehen.

Trotzdem bin ich aber mit den ersten drei Aufgaben sehr zufrieden, die zeigen eben, dass Gil verstanden hat worum es geht.

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JPR Vorbereitung – 2. Tag

Auch heute hat wieder super gearbeitet, ich bin sehr zufrieden, so viel vorne weg. Heute war der zweite Tag des Vorbereitungstraining mit Norbert Theuerkauf.

Schleppe

Mit einem Winkel

Als erstes haben wir eine Hasen-Schleppe mit einem Winkel geübt. Im ersten Training hatten wir ja noch komplett ohne Winkel trainiert. Auch diesmal haben wir wieder mit Schleppleine trainiert, ich habe die 15 Meter Leine allerdings ganz hinten gehalten.

Gil hat die Schleppe schön gearbeitet, am ersten Knick war sie dann etwas irritiert, weil sie dachte da müsste doch der Hase liegen. Sie hat aber schnell die Witterung wieder aufgenommen und ging weiter. Gil hat den Hasen aber leider nicht direkt aufgenommen, sondern musste von mir dazu animiert werden. Dann hat sie ihn aber ohne Socken drüber zurück bis zum Schleppenstart getragen. Und das obwohl wir mit dem Hasen garnicht mehr trainiert hatten.

Mit zwei Winkeln

Direkt im Anschluss haben wir eine Schleppe mit zwei Wickeln gearbeitet. Man konnte sehen, dass sich die Hunde bereits an den Winkelmarkierungen orientiert haben. Daher werden die Markierungen beim nächsten Training wegfallen.

Auch bei dieser Schleppe zeigte Gil das gleiche verhalten wie bei der ersten Aufgabe. Hat aber auch die jetzt schon sehr lange Strecke gut abgearbeitet.

Freiverloren suche

Einfaches Gelände ohne Bodenwuchs

Nach der Mittagspause machten wie dann mit der Freiverlorensuche weiter. Erstmal ging es in ein übersichtliches Waldgelände mit wenig Bodenwuchs, es kam Seitenwind von links.  Im ca. 20 x 20 Meter großem Suchengebiet waren zwei Hasen und zwei Enten versteckt.

Da der Wind von links kam habe ich Gil auch schräg nach links abgesetzt, so dass sie in den Wind läuft und gut Witterung bekommt. Sie ging auch schnell ins Suchengebiet rein und begann mit der Suche. So kam Gil schnell zum Erfolg, aber nahm ihr Fundstück leider nicht direkt auf. Deshalb musste ich mit ins Gelände und motivierte sie spielerisch ein wenig, dann trug sie das Wild bis zum Ausgangspunkt zurück und gab es mir in die Hand. Die anderen Stücke suchte sie mit genau so großer Intensivität, brauchte aber auch Unterstützung bei der Aufnahme.

Schwierigeres Gelände

Die zweite Freiverlorensuche machten wir in einem größeren Gelände. Es könnte schon die Größe von 50 x 50 Metern gehabt haben, wie es in der zur Zeit noch gültigen JP/R Prüfungsordnung gefordert ist. Die Fläche war für den Hundeführer nicht vollständig einzusehen, es waren Gräben drin, viele umgefallene Bäume, Unterholz, sowie teilweise Bodenbewuchs. Auch hier waren zwei Enten und zwei Hasen versteckt. Der Wind kam diesmal von rechts.

Ich habe Gil schräg nach rechts angesetzt, damit sie erstmal wieder in den Wind arbeitet und gut Witterung bekommt. Das Gelände fand sie Klasse, wie ein Eichhörnchen huschte sie durch das unwegsame Gelände. Auch hier wurde die Kleine schnell fündig und brauchte wieder Motivation um das gefundene Wild aufzunehmen. Jedoch brachte sie, obwohl sie sichtbar müde war, das Fundstück schön zum Ausgangspunkt zurück.

Resumee

Das Training war wieder sehr intensiv, seit wir zu hause sind liegt Gil in ihrer Kudde und schläft. Gil hat sehr gut gearbeitet und war auch vom Gehorsam wirklich gut.

Unsere Übungsaufgabe für diese Woche ist klar, das Aufnehmen und bringen von Wild. Womit ich jetzt auch gelernt habe, dass das Aufnehmen und Tragen von geworfenem Wild nicht zu vergleichen ist mit der Aufnahme und dem Bringen von gesuchtem Wild. Ich denke dabei hemmen Gil das Gewicht und die unhandliche Form des Wildes. Das ist für sie noch so ungewohnt, dass es sie zu stark irritiert, wenn dann noch der motivierende Reiz fehlt. Ein ähnliches Problem hatten wir beim Umstieg von Welpen- auf Standarddummys, daher sehe ich da kein Problem, mit viel Fleiß und Geduld bekommen wir das schon hin.

Ach ja, außerdem habe ich gelernt wie anstrengend Nasenarbeit für kleine Gillys ist, die ist wirklich platt.

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